Leubnitzer fast ganz oben…

Veröffentlicht: 28. September 2008 von leubnitz in Ausflüge

Die Sportskameraden Schlosser, Hänsel und Bieberstein nutzen die wohl letzten halbwegs warmen und sonnigen Tage des Jahres, um sich dem Ausgleichssport „Fahrrad fahren“ zu widmen. Auf dem Programm stund diesesmal die Bezwingung des gefürchteten Berges Ještěd (Jeschken) bei Liberec (Reichenberg) in Böhmen. Die erste Strecke wurde im Zuge bis nach Zittau bewältigt. Hier war es vor allem Sportfreund Schlosser zu verdanken, dass die gereizte und aufgekratzte Atmosphäre im gesamten Wagon (der Schaffner war wohl der Ober-Miesmuffel), etwas aufgelockert wurde. Seine schmackhafte Flaumentorte teilte er bereitwillig und er geizte auch nicht mit körperlichen reizen 🙂

Im Zug nach Zittau
Im Zug nach Zittau

Nachdem in Wilthen die „3 Wilthen-Kerle“ noch zu uns stiessen, konnten wir gegen Mittag von Zittau aus zur Radreise starten. Die Fahrt war zunächst noch recht harmonisch… allerdings zwang die Unübersichtlichkeit der bömischen Provinz zu einigen Umwegen, so dass schliesslich ein Teil der Gruppe entnervt aufgab und die Heimreise antrat. Lediglich die 3 Leubnitzer wagten es, sich an den gefürchteten Berg Jeschken zu wagen.

Der Jechken, ein vieh'ischster Berg !
Der Jechken, ein vieh’ischster Berg !

Da Frank offenbar ahnte, was noch kommen würde, blieb er am Fuße des Bergriesens zurück. Nur die Radsport-Enthusiasten S. und B. fuhren „wie vom Wilden Hans“ gebissen empor zum Gipfel. Allerdings ergab es sich, dass der gewählte Weg knapp unter dem Gipfel umschwenkte, um wieder hinab zu führen! Somit war jegliche Möglichkeit die höchste Höhe zu erreichen dahin… Die verwegenen Spochtler kehrten hinab zum Fuße des Berges, wo der Frank wartete Um den Frust zu verarbeiten, kehrte man in die Dorfkneipe ein. Nachdem die Frage „Můžeme platit v Eurech?“ (Dürfen wir mit Euro bezahlen?) bejaht wurde, konnten wir nach Herzenslust schlemmen, Körper und Seele mit Bier befriedigen sowie am Dorfleben teilhaben. Es war wohl wie eine kleine Reise in die Vergangenheit…)

die urige Kneipe in Křižany - wie vor Jahrzehnten...
die urige Kneipe in Křižany – wie vor Jahrzehnten…

Später mussten wir weiter, da wir ja noch eine Herberge brauchten. Eine solche fanden wir in dem schönen Provinz-Nest Jablonné v Podještědí (Deutsch Gabel), wo uns eine rustikale Wohnung mit original Interieur aus Jahrhunderten zur Verfügung stand – wir fühlten uns wie Fürsten. Abends gaben wir uns erneut der Völlerei hin…

Markus betritt unsere edle Herberge in Deutsch Gabel
Markus betritt unsere edle Herberge in Deutsch Gabel

Am Sonntage folgte der abschließende Heimweg nach Dresden. Nach über 100 kräftezehrenden Kilometern (mit Rast in Tetschen-Bodenbach) erreichte ein Jeglicher wieder sein Heim. P.S.: Wir schwören, der Jeschken wird fallen – wir werden wiederkommen…

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Kommentare
  1. Marko sagt:

    Wo hat denn der Herr Schlosser diesen Badeanzug aus den 30er Jahren her????

  2. Christoph sagt:

    Es wird gemunkelt: von bei die Schech’n…
    🙂

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