Archiv für die Kategorie ‘Ausflüge’

Tetris und Angeln

Veröffentlicht: 18. September 2011 von felixar in Aus der Ferne, Ausflüge, Fotos
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Inzwischen ist es schon wieder reichlich einen Monat her, dass Jost und ich uns mit dem Bulli auf die Reise nach Skandinavien machten. Der Anlass der Tour war mein „richtiger“ Umzug nach Norwegen.
Da unser Baumeister den besagten VW-Bus besitzt und als Student unter Umständen Zeit haben könnte, schlug ich ihm eine Tour nach Oslo plus einen anschließenden Kurzurlaub in Schweden vor. Zu meinem Glück war Jost dabei und wir machten uns auf die Reise. (mehr …)

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Leubnitzer fast ganz oben…

Veröffentlicht: 28. September 2008 von leubnitz in Ausflüge

Die Sportskameraden Schlosser, Hänsel und Bieberstein nutzen die wohl letzten halbwegs warmen und sonnigen Tage des Jahres, um sich dem Ausgleichssport „Fahrrad fahren“ zu widmen. Auf dem Programm stund diesesmal die Bezwingung des gefürchteten Berges Ještěd (Jeschken) bei Liberec (Reichenberg) in Böhmen. Die erste Strecke wurde im Zuge bis nach Zittau bewältigt. Hier war es vor allem Sportfreund Schlosser zu verdanken, dass die gereizte und aufgekratzte Atmosphäre im gesamten Wagon (der Schaffner war wohl der Ober-Miesmuffel), etwas aufgelockert wurde. Seine schmackhafte Flaumentorte teilte er bereitwillig und er geizte auch nicht mit körperlichen reizen 🙂

Im Zug nach Zittau
Im Zug nach Zittau

Nachdem in Wilthen die „3 Wilthen-Kerle“ noch zu uns stiessen, konnten wir gegen Mittag von Zittau aus zur Radreise starten. Die Fahrt war zunächst noch recht harmonisch… allerdings zwang die Unübersichtlichkeit der bömischen Provinz zu einigen Umwegen, so dass schliesslich ein Teil der Gruppe entnervt aufgab und die Heimreise antrat. Lediglich die 3 Leubnitzer wagten es, sich an den gefürchteten Berg Jeschken zu wagen.

Der Jechken, ein vieh'ischster Berg !
Der Jechken, ein vieh’ischster Berg !

Da Frank offenbar ahnte, was noch kommen würde, blieb er am Fuße des Bergriesens zurück. Nur die Radsport-Enthusiasten S. und B. fuhren „wie vom Wilden Hans“ gebissen empor zum Gipfel. Allerdings ergab es sich, dass der gewählte Weg knapp unter dem Gipfel umschwenkte, um wieder hinab zu führen! Somit war jegliche Möglichkeit die höchste Höhe zu erreichen dahin… Die verwegenen Spochtler kehrten hinab zum Fuße des Berges, wo der Frank wartete Um den Frust zu verarbeiten, kehrte man in die Dorfkneipe ein. Nachdem die Frage „Můžeme platit v Eurech?“ (Dürfen wir mit Euro bezahlen?) bejaht wurde, konnten wir nach Herzenslust schlemmen, Körper und Seele mit Bier befriedigen sowie am Dorfleben teilhaben. Es war wohl wie eine kleine Reise in die Vergangenheit…)

die urige Kneipe in Křižany - wie vor Jahrzehnten...
die urige Kneipe in Křižany – wie vor Jahrzehnten…

Später mussten wir weiter, da wir ja noch eine Herberge brauchten. Eine solche fanden wir in dem schönen Provinz-Nest Jablonné v Podještědí (Deutsch Gabel), wo uns eine rustikale Wohnung mit original Interieur aus Jahrhunderten zur Verfügung stand – wir fühlten uns wie Fürsten. Abends gaben wir uns erneut der Völlerei hin…

Markus betritt unsere edle Herberge in Deutsch Gabel
Markus betritt unsere edle Herberge in Deutsch Gabel

Am Sonntage folgte der abschließende Heimweg nach Dresden. Nach über 100 kräftezehrenden Kilometern (mit Rast in Tetschen-Bodenbach) erreichte ein Jeglicher wieder sein Heim. P.S.: Wir schwören, der Jeschken wird fallen – wir werden wiederkommen…

Leubnitzer in Böhmen

Veröffentlicht: 15. September 2008 von leubnitz in Ausflüge

Am Sonntag, den 14. September gelang es einer kleinen Gruppe verwegener Extremwanderer, den sagenumwobenen Gipfel des Lovoš bei Lovosice zu erklimmen. Nach der Fahrt mit den berüchtigen tschechischen Bahnen – die eine besondere Gefahr darstellen, da ja an jedem Bahnübergang „Pozor vlak“ geboten ist – stiegen wir hinan zum schroffen Berge. Wir, das waren der Frank, der André, der ebenfalls schon für Leubnitz aktive Schwarzwälder-Jörg und meine Wen(d)igkeit Sportfreund Bieberstein…

Verlaufen?

Nach entbehrungsreichem Steigen – ja Klettern – erreichten wir schließlich den höchsten Punkt des Lovoš und wurden mit einer sagenhaften Aussicht in die böhmische Ebene und über das České středohoří (Böhmisches Mittelgebirge) belohnt. Wir dachten tief in unserem Inneren an den alten Schlachtruf der Bergfreunde:

„Mir wandern immer hinan – empor, empor zum Licht – die, die da im Tal geblieben verstehen diese Sehnsucht nicht…“

Mitten drinne im Naherhohlungsgebiet...

Hier auf dem Gipfel, mitten im böhmischen Lande, erfüllte uns auch eine anheimelnde Athmospäre bei dem Genuss des Nationalgetränkes „pivo“, das uns in stilechten Plastikbechern gereicht wurde. Die Gedanken schwiffen auch hinüber zu den Eigentümlichkeiten der tschechichen Mythologie, die durch sagenhafte und geheimnisumwitterte Figuren wie Hurvínek und Spejbl bekannt ist…

Leider mussten wir mit hungrigen Mägen in’s Tal absteigen, da Speise auf dem Gipfel nicht gereicht wurde. Aber, in „Sarajevo“ konnten wir schließlich den Hunger stillen, ehe wir wieder in den Zug heimwärts stiegen.