Multifunktions-Arena

Und hier spielen wir …

Indoorfield – die „Leubnitz-Arena“

Herausragendes Merkmal der Sport- und Freizeithalle, die zugleich Spielstätte unseres Vereines „Leubnitz ´89“ ist, stellt der, Mitte der Neunziger Jahre installierte, sogenannte Doppelschwingboden dar. Einige Mitspieler der heutigen Mannschaft legten damals sogar selbst Hand an, um den, für alle früheren Sporthallen, typischen Parkettboden zu entfernen. Zwar ist von der leichten Federungswirkung, den dieser moderne Belag erzielen soll, nicht allzu viel zu spüren, doch bietet er ausreichend Grip für schnelle Sprints und Richtungswechsel und ist besonders in Kombination mit einem Hallenfußball überragend gut zu bespielen.

Da insbesondere die Tore nicht den üblichen Maßen im Hallenfußballgeschäft entsprechen, sondern aus dem Handballsport stammen, eignet sich die Halle nicht unbedingt für den brachialen Fernschuß. Vielmehr ist sie dem filigranen Zusammenspiel eines intakt funktionieren Teams zugetan. Dies wird zusätzlich unterstützt, durch eine eigens eingeführte Regel, welche erst ab einer bestimmten Entfernung (die sogenannte „Gestrichelte Linie“) den Schuß aufs Tor erlaubt. Darin spiegelt sich insbesondere der Wunsch aller Mitspieler nach Freude am Spiel und nicht nach harter, rücksichtsloser Bolzerei wider.

Ein Seitenaus existiert bei Duellen in unserer Halle nicht, da sich die Seitenwandbegrenzungen ideal zum Spielen mit der Bande eignen und dem zügigen Kombinationsfußball sehr zuträglich sind. An dieser Stelle sei ein kurzer Exkurs zum in unserer Halle gültigen Regelwerk gestattet. Idealbesetzung stellen zwei fünfköpfige Teams dar, wobei aufgrund der Zahl der vorhandenen Spielfreudigen eine entsprechende Anpassung der Teamstärke möglich ist. Auf die Abseitsregel wird, wie auch anderswo üblich, generell verzichtet. Bei Toraus durch die verteidigende Mannschaft kommt es nicht zum Eckstoß, es wird vielmehr zur Unterstützung des schnellen Spielflusses nahtlos weitergespielt. Unterbrochen wird lediglich, wenn die angreifende Mannschaft den Ball ins Toraus schlägt, der dann folgende Abstoss bringt ihn zurück ins Spiel.Interessierte Zuschauer und Gäste können das Geschehen auf dem Feld von erhöhter Position verfolgen und besitzen somit in sicherer Entfernung den vollen Überblick über alle Winkel des Feldes. Dadurch ist ein reibungsloser Spielbetrieb und die Sicherheit der Schaulustigen gewährleistet.

Abgerundet wird das schlüssige Gesamtkonzept von ausreichend vorhandenen Umkleidemöglichkeiten für mehrere Teams, sowie den entsprechend zugehörigen sanitären Einrichtungen.

Outdoorfield – der „Leubnitzer Hexenkessel“

Als eine der wenigen Dresdner Freizeitmannschaften haben wir die Möglichkeit, auf eine ideale Kombination von Sport- und Freizeithalle, sowie wunderschön gelegenem Freiluftkomplex zurückgreifen zu können.

Unser Outdoorfield bietet, direkt neben der „Leubnitz-Arena“ gelegen, einen ganz eigenen Reiz, dem bisher jeder unserer Spieler erlegen ist. Von einer Absperrung umgeben, wird auf einem Hartplatz gespielt, der, bedingt durch wechselnde Witterungsverhältnisse, ständig neue Herausforderungen an das Können der Aktiven auf dem Feld stellt.

Da es sich geradezu anbietet, wird unter Benutzung der Umzäunung auch im „Leubnitzer Hexenkessel“ mit Bande gespielt. Doch entgegen zur Handhabung in der Halle, existiert un-ter freiem Himmel die Regel des Eckstoßes, von denen schon manche zu herrlichen Toren geführt haben.

Während in der Halle, aufgrund der geringeren Breite, eher das technisch versierte Spiel durch die Teilnehmer bevorzugt wird, kommen auf dem Outdoorfield besonders solche Tu-genden, wie Schnelligkeit und Ausdauer zum Zuge. Nicht selten erleben die Zuschauer herr-liche Konter oder traumhafte Pässe über das gesamte Spielfeld. Den Teams ist die Freude über diese optimalen Bedingungen regelmäßig anzumerken.

Um jedoch vollständig zu verstehen, warum wir als „Leubnitz ´89“ so von unseren sportlichen Möglichkeiten schwärmen, muß man dies, denke ich, einmal selbst erlebt haben. Dieses Gefühl, an einem lauen Sommerabend auf den Hartplatz des „Leubnitzer Hexenkessels“ aufzulaufen, oder bei stürmenden Regen die idealen Bedingungen in der „Leubnitz-Arena“ zu nutzen.

Dieses Gefühl, sich freitags gemeinsam für eine der beiden Möglichkeiten zu entscheiden, Vor- und Nachteile der Plätze abzuwägen. Für zwei Plätze auf dieser Welt, die uns allen ein Teil unseres Lebens geworden sind, da sie ein Stück gemeinsame Vergangenheit vereinen. Wer einmal dem Charme unseres Wettkampfortes erlegen ist, den wird dieses Fieber nie wieder loslassen.

Ich kann es auch hier nur so in Worte fassen:

Es ist mehr für uns, als einfach nur „Leubnitz ´89“, es ist Bestimmung, Leidenschaft, Liebe, Passion …

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